Das Prinzip der Zahnbewegung
Zähne sind nicht fest mit dem Kieferknochen verwachsen, sondern
durch feine Faserstrukturen verbunden. Dauerhafter Druck kann
Zahnstellungsänderungen hervorrufen, wie zum Beispiel bei Kindern
durch häufiges Daumenlutschen oder jahrelange Verwendung von
Schnullern.
Das Prinzip, dass durch dauerhaften Druck die Zahnstellung beeinflusst
werden kann, macht sich die Kieferorthopädie zu Nutze.
Anhaltender Druck presst die Haltefasern auf der einen Seite des
Zahnes zusammen und dehnt sie auf der gegenüberliegenden Seite.
Der Zahn kann sich dadurch bewegen.
Wird der Zahn über einen längeren Zeitraum in dieser Position gehalten,
reagiert der Kieferknochen und bildet neue Knochensubstanz
an den Stellen, an denen die Fasern gedehnt sind.
In der Druckzone lösen sich die Haltefasern auf. Der Zahn erhält
wieder seine Festigkeit und bleibt in der gewünschten Position.
Feste Zahnspangen mit Brackets – für exakt dosierbare Zahnbewegungen
Bei der Behandlung mit festsitzenden Apparaturen werden die Zähne mit Brackets
versehen. Mittels eines "Drahtbogens" werden die Zähne in die gewünschte Stellung
gebracht.
Diese Behandlungsmethode verlangt viel Erfahrung und Sorgfalt.
Gefahren wie Wurzelresorptionen (Beschädigung der Zahnwurzel),
Paradontalschäden und Karies können während der Behandlung
unbemerkt auftreten.
Bei dieser Behandlungsmethode hat die Prophylaxe einen hohen Stellenwert.
Wir sorgen für saubere und gesunde Zähne.
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